Buchempfehlung: Das Erbe des Zen

Titel: Shinjinmei – Verse über den Glaubensgeist 

Autor: Ein Zen-Text von Meister Kanchi Sosan (gest. 606) 
Übersetzung und Kommentare von Taisen Deshimaru-Roshi 


Taisen Deshimaru-Roshi 

Content: Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den ältesten überlieferten Urtext des Zen überhaupt. Meister Sosan, der Verfasser der Niederschrift, war der dritte Partriarch nach Bodhidharama und der erste Zen-Meister, der seine Lehren in Form dieses Buches der Nachwelt hinterließ. 

Zur Zeit der Textverfassung gab es noch keine Spaltung des Zen in die Soto- und Rinzai-Schule, dieses Werk liefert somit für beide Richtungen eine der wichtigsten Grundlagen.

Das vorliegende Buch besteht aus 73 Original-Versen des Verfassers, Meister Kanchi Sosan. Jeder Vers wird begleitet von einer Kalligraphie und gefolgt von Taisen Deshimaru’s Kommentaren und Erläuterungen. Diese ermöglichen auch dem westlichen und in Bezug auf Zen “unerfahrenen” Leser ein klareres Verständnis der Schriften. 

Der Autor Taisen Deshimaru-Roshi ist ein japanischer Zen-Meister und war Schüler von Kodo Sawaki. Nach dem Tod seines Lehrers (1965) übersiedelte er 1967 nach Paris und begann dort mit der Verbreitung des Zen-Buddhismus in Europa. Außerdem war er der Gründer der Europäischen Zen-Vereinigung (AZI) und geistiges Oberhaupt der Soto-Zen-Schule in Europa.

Shin bedeutet die Aufmerksamkeit, spitz wie eine Akupunkturnadel, das Herz, der Geist. 
Jin bedeutet glauben, Glaube, Vertrauen. 
Shinjin bedeutet also: der Glaube an den Geist, der Geist des Glaubens, Glaubensgeist. 
Mei sind Verse in Stein gemeißelt, als Erinnerung für die kommende Generation. 

Shinjinmei – Verse über den Glaubensgeist. 

Das Shinjinmei ist mehr als nur ein Buch über Zen. Diese Werk bietet dem Leser, dem Studierenden die Möglichkeit in die Quellen des Zen einzudringen und einen Hauch der Essenz, des ursprünglichen Wesens zu erfahren. 

“Ein Muss für jeden, der die Tiefen des Zen und die Urgründe des eigenen Wesens
fundamental erforschen möchte.” 

 

Hier geht’s zum Buch.

 

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